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Machtdemonstration in Linz

Mittwoch, 02 November 2016 09:30 von Felix Menzel
Bilder von Info-Direkt.eu Bilder von Info​-Direkt​.eu

In einem freiheitlichen Staat müßte es das Normalste der Welt sein, wenn sich einige hundert Bürger treffen, um eine Büchermesse mit Vortragsprogramm zu gestalten.

In Linz war das dieses Wochenende anders: Sogar Österreichs Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) stellte sich auf die Seite derjenigen, die den Kongreß der „Verteidiger Europas“ mit allen Mitteln verhindern wollten. Schon seit Wochen übte das linke Lager Druck auf den Landeshauptmann von Oberösterreich, Josef Pühringer (ÖVP), aus, damit dieser das „Europäische Forum Linz“ aus den landeseigenen Redoutensälen herauswirft. Er machte es nicht und so blieb den Linken nichts anderes übrig, als zu demonstrieren. Friedlicher Protest sieht allerdings anders aus. Am Sonnabendvormittag schmuggelten zwei Linksextremisten in einer kleinen Kapsel eine „Stinkbombe“ in die Veranstaltungsräume. Der Kongreß konnte trotzdem fortgesetzt werden und die Polizei bestätigte kurz darauf die Festnahme der Störer.

Linke richten 100.000 Euro Schaden an

Auch in der Linzer Innenstadt kam es zu Ausschreitungen und Attacken auf „Gebäude ohne jeden Bezug zur Veranstaltung“, so die Polizei später in einer Mitteilung. Insgesamt dürfte dabei ein Schaden in Höhe von 100.000 Euro entstanden sein. Doch wen juckt es? Bundeskanzler Kern hielt es jedenfalls bisher nicht für nötig, sich von der linken Gewalt zu distanzieren. Schließlich ging es „gegen rechts“ und da ist bekanntlich alles erlaubt.

In den Massenmedien wurde im Vorfeld des Kongresses sowieso der Eindruck erweckt, die Gefahr gehe von Rechtsextremisten aus, obwohl der Verfassungsschutz in Österreich darauf hinwies, Ausschreitungen seien vor allem von Linksextremisten zu befürchten. Wenige Tage vor der Veranstaltung schrieb die sozialistische Tageszeitung neues deutschland, Linz erwarte eine „Machtdemonstration der extremen Rechten“. Der Focus übernahm diese Deutung einen Tag später per Copy&Paste. Für alle war es ein Skandal, daß Patrioten in repräsentativen Räumen tagen dürfen.

500 bis 600 „Verteidiger Europas“

Tatsächlich wurde der Kongreß der „Verteidiger Europas“ dann auch ein großer Erfolg. 500 bis 600 Gäste hörten von früh um neun bis abends um sieben Vorträge von über einem Dutzend Referenten. Als Messeaussteller waren fast alle namhaften patriotischen Verlage und Initiativen aus der Bundesrepublik und Österreich anwesend. Die Stimmung war konzentriert, fröhlich und von gegenseitigem Respekt der sehr heterogenen Aussteller, Referenten und Gäste geprägt. Ja, das war ein bestens organisiertes Vernetzungstreffen, bei dem alle etwas mitnahmen und jeder profitierte.

Unsere eigene Arbeit präsentierten wir am Stand der Blauen Narzisse selbstverständlich auch. Neben vielen guten Gesprächen konnten wir viele Bücher verkaufen, so daß sich die Teilnahme an der Messe wirtschaftlich voll rentierte. Insbesondere unsere jüngsten Neuerscheinungen Die ganze Wahrheit und Der vertagte Bürgerkrieg gingen weg wie warme Semmeln.

Es entsteht gerade ein multikultureller Überwachungsstaat

Außerdem erhielt ich die Gelegenheit, direkt nach FPÖ-​Generalsekretär Herbert Kickl einen kurzen Vortrag zu halten. Ich versuchte darin aufzuzeigen, warum die Folgen der Masseneinwanderung die Möglichkeiten des Rechtsstaates sprengen. Wir erleben deshalb gerade die Errichtung eines multikulturellen Überwachungsstaates, der das Verhalten von Deutschen und Ausländern gleichermaßen normieren will. Wir alle sollen gleich harmlos werden, denn nur so hat der Frieden auf deutschem Boden eine Zukunft.

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Meinungsfreiheit und Multikulti können dagegen keine Symbiose eingehen. Die Geschehnisse rund um den Kongreß der „Verteidiger Europas“ haben dies erneut bewiesen. Unsere Gesellschaft ist unfähig, politische Kontroversen zu führen, weil die linke Hegemonialmacht Angst hat, ihre Lebenslügen könnten auffliegen. Was folgt nun daraus? Sollten wir die Linken dafür verachten und uns auf ihr Niveau herabbegeben?

Aus meiner Sicht darf dies nicht unser Weg sein. Wir müssen um das ganze Volk kämpfen! Es muß unser Ziel sein, daß möglichst schon morgen die gewaltbereiten Antifaschisten ihren Teil zum Wohle des deutschen Volkes beitragen! Wir dürfen in unserem Volk niemanden aufgeben und verachten! Auch die Presse nicht, obwohl sie es uns nicht einfach macht! Wir brauchen Milde, Geduld und Nachsicht gegenüber politischen Irrläufern! Denn wir überleben als Volk nur gemeinsam! Nicht einsam!

Was wir brauchen: Mut, Klugheit und Milde

Drei Tugenden benötigen wir derzeit mehr als alle anderen, betonte ich in meinem Vortrag. Es handelt sich dabei um Mut, Klugheit und Milde. Wir brauchen Mut, um unpopuläre Maßnahmen wie Abschiebungen durchzusetzen. Wir brauchen Klugheit, weil unsere Situation Weitsicht erfordert statt revolutionären Übereifer. Obwohl wir aus demographischen Gründen viel zu wenig Zeit haben, ist die Rettung Deutschlands ein Marathonlauf! Dies gilt um so mehr, da es uns nicht nur um die Überfremdung gehen sollte. Unsere eigene kollektive Identität als Deutsche und Europäer ist noch viel wichtiger.

Schlußendlich brauchen wir aber auch Milde, um unser Volk wieder zu einen. Eine polarisierte Gesellschaft ist auf lange Sicht unfähig, gemeinsame Zukunftsprojekte zu definieren. In einem ersten Schritt müssen deshalb Linke und Rechte zurückfinden an einen Tisch, wo sie miteinander streiten und sich versuchen, gegenseitig von den eigenen Argumenten zu überzeugen. Vielleicht gelingt das ja nächstes Jahr in Linz. Wir wären auf jeden Fall dabei!

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Blog Ein​wan​derungskri​tik​.de!

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