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Immer wieder repressive Toleranz!

Donnerstag, 11 Juni 2015 12:03 von Felix Menzel
Felix Menzel Felix Menzel

Die „Süddeutsche Zeitung“ und die Antifa schreiben gegen den „zwischentag“ an und begreifen nicht, daß sie einen Phantomgegner bekämpfen.

Am 4. Juli findet der von uns ausgerichtete „zwischentag“ in Erlangen statt. Thema ist „Geopolitik und Einwanderung“. Es gibt 14 Aussteller und acht Vorträge. 200 Plätze sind vorhanden und die Hälfte davon schon ausgebucht. Wir sind sicher, daß es voll wird in Erlangen und natürlich auch hochinteressant.

Gemeinsamkeiten mit den Positionen der Antifa

Das liegt vor allem an der Vielfalt der Messe und Teilnehmer. Auf dem „zwischentag“ treffen sich verschiedenste nonkonforme Initiativen, die nur eins gemeinsam haben: Sie lehnen den Einheitsbrei des Mainstreams ab und wollen wirklich frei denken.

Dieses freie Denken wird in Deutschland durch ein Herrschaftsinstrument behindert, das man mit dem marxistischen Philosophen Herbert Marcuse als „repressive Toleranz“ bezeichnen kann. Sogar die Antifa weiß, was das bedeutet. In ihrem Aufruf gegen den „zwischentag“ erklärt sie, dieser Begriff bezeichne eine „falsche, da herrschaftsstabilisierende, Toleranz“. Genau so ist es!

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Doch unsere Gemeinsamkeiten mit den Positionen der Antifa gehen noch weiter: Wenn sie am 4. Juli in Erlangen gegen den „zwischentag“ auf die Straße gehen will, tut sie das „vor allem“, um gegen den „Normalzustand der kapitalistischen Gesellschaft“ zu demonstrieren. Außerdem lehne man „nationale Abschottung und Großmachtstreben“ ab.

Gegen moralischen und wirtschaftlichen Imperialismus

Genau vor diesem Hintergrund haben wir das Thema „Geopolitik und Einwanderung“ gewählt: Die Vision einer Welt, in der jeder gerne in seiner Heimat lebt, ist mit moralischem und wirtschaftlichen Imperialismus nicht zu erreichen. Nationaler Egoismus wird deshalb dazu führen, daß wir unsere eigene Heimat genauso wie die Heimat anderer Menschen zerstören.

Den einzigen Punkt bei diesem komplexen Thema, den die Antifa nicht begreift, ist die Rolle des „Humankapitals“. Der derzeit herrschende, auf Wachstumszwang beruhende Kapitalismus braucht immer neue Menschen als billige Arbeitskräfte und Konsumenten. Aus diesem Grund gehören Einwanderungs-​, Wachstums– und Globalisierungskritik heute zusammen.

Die Auswanderung tötet Afrika – die Einwanderung tötet Europa

Wer sich einwanderungskritisch äußert, ist damit kein Ausländerfeind, sondern muß im Gegenteil auch ihre Ausbeutung im Blick haben. Genau dies soll auf dem vierten „zwischentag“ geschehen – selbstverständlich jedoch nicht als eine inhaltlich feste Vorgabe, sondern als ein Diskussionsangebot. Die Identitären haben bei ihrer Großkampagne „Der Austausch“ den Slogan geprägt: „Die Auswanderung tötet Afrika – die Einwanderung tötet Europa.“

Dies führt hin zu einer vielschichtigen Analyse der Zusammenhänge von „Geopolitik und Einwanderung“, dem Thema des „zwischentages“. Europa muß seine Außenpolitik radikal ändern, um die Welt bewohnbarer zu machen. Zudem muß weit entfernt von irgendwelchen sozialistischen Phantasien über das Wachstumsdilemma gesprochen werden. Das betrifft sowohl die für uns alle gefährliche Überbevölkerung, die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen der Erde sowie ein durch die westlichen Staaten aufrechterhaltenes Wirtschaftssystem, dem irgendwelche abstrakten Zahlen wichtiger sind als die tatsächliche Verbesserung der Lebensumstände der Menschen.

Basisbewegung von sozial, ökologisch, liberal als auch konservativ denkenden Menschen

Wenn diese so wichtigen Diskurse nun nicht innerhalb des politischen Systems möglich sind – und das ist derzeit nicht der Fall – dann ist zu hoffen, daß sich eine breite Basisbewegung von sowohl sozial, ökologisch, liberal als auch konservativ denkenden Menschen für eine politische Erneuerung einsetzt. Es geht dabei nur gemeinsam. „Rechts gegen links“ ist ein veralteter Gedanke, der für ein verdammt bescheidenes 20. Jahrhundert gesorgt hat.

Zu Beginn des 21. Jahrhundert muß sich das Volk zunächst gegen seine abgehobenen Eliten wehren. Der „zwischentag“ übernimmt dabei nur eine sehr kleine Aufgabe. Hier geht es nicht um politische Mobilisierung, sondern zunächst um Gedankenaustausch sowie die Vorstellung neuer Bücher, Projekte und Ideen. Wer dagegen etwas hat, greift auf das Konzept der „repressiven Toleranz“ zurück und tritt die Meinungsfreiheit in Deutschland mit Füßen.

Kommen Sie auf den „zwischentag“! Diskutieren Sie mit! Wir sehen uns am 4. Juli in Erlangen!
+ Hier geht es zur Seite des „zwischentages“!
+ Hier direkt zur Anmeldung!

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